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Angeschossene Polizisten “kämpfen um ihr Leben” – Trump spricht von Todesstrafe

  • Zwei Polizisten sind in ihrem Streifenwagen in einem Vorort der US-Metropole Los Angeles von einem Unbekannten niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden.
  • Ein Video der Tat sorgt in sozialen Medien für heftige Reaktionen.
  • US-Präsident Trump spricht bereits von der Todesstrafe für den Täter.
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Compton. Nach den Schüssen auf zwei Polizisten in ihrem Streifenwagen im US-Staat Kalifornien schweben die Beamten in Lebensgefahr. Die 31-jährige Beamtin und ihr 24-jähriger Kollege “kämpfen um ihr Leben”, schrieb das Sheriffs-Büro im Bezirk Los Angeles auf Twitter. Die Polizisten hätten wegen der Schwere ihrer Verletzungen noch am Samstagabend operiert werden müssen, sagte Sheriff Alex Villanueva.

Ein Video von der Tat in dem Ort Compton sorgte für heftige Reaktionen in sozialen Medien, unter anderem von Präsident Donald Trump. Der schrieb am Sonntag auf Twitter zunächst: “Tiere, die Härte zu spüren bekommen müssen.” Kurz darauf forderte er: “Todesstrafe im Schnellverfahren für den Mörder, wenn sie (die Polizisten) sterben.” Das sei der einzige Weg, um solche Taten zu verhindern.

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In dem Video ist zu sehen, wie eine Person an die Beifahrerseite des parkenden Wagens tritt, Schüsse abfeuert und anschließend wegrennt. Der Schütze habe ohne Vorwarnung und ohne Provokation vonseiten der Polizisten gefeuert, teilte die Polizei mit. Die beiden verletzten Beamten hatten erst vor 14 Monaten die Polizeiakademie abgeschlossen.

Demonstranten vor der Notaufnahme: “Wir hoffen, dass sie sterben”

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Das Sheriffs-Büro berichtete, am Eingang der Notaufnahme des Krankenhauses, in das die Opfer gebracht wurden, hätten sich Demonstranten versammelt, die mit Blick auf die verletzten Polizisten gerufen hätten: “Wir hoffen, dass sie sterben.” Polizisten hätten die Gruppe aufgefordert, sich aufzulösen, und zwei Personen festgenommen.

Die Sheriffs-Behörde in Compton war in der Vergangenheit in die Kritik geraten. Die “Los Angeles Times” hatte Ende Juli über Vorwürfe berichtet, wonach sich innerhalb der Behörde eine kriminelle Bande gebildet haben könnte. Sheriff Alex Villanueva ordnete nach Angaben der Zeitung eine Untersuchung an.

RND/AP/dpa/seb

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