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  • Live Stream: Vulkanausbruch auf La Palma – Experten befürchten monatelangen Ausbruch

Experten befürchten: Vulkanausbruch auf La Palma könnte noch Monate dauern

  • Der Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma dauert weiter an.
  • Experten befürchten sogar nun, dass das Naturereignis mehrere Monate andauern könnte.
  • Ein Livestream eines örtlichen TV-Senders zeigt den Ausbruch auf La Palma.
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El Paso. Der Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma und dessen Nachwirkungen könnten nach Ansicht von Experten bis zu 84 Tage dauern. Das Vulkanologie-Institut der Kanarischen Inseln erklärte am Mittwoch, es habe bei seiner Kalkulation auf Daten früherer Ausbrüche auf den Kanarischen Inseln zurückgegriffen, die wie der jüngste Ausbruch von heftigen Lavaströmen und fortdauernder seismischer Aktivität begleitet waren. In einem Livestream des Senders „TV Canarias“ ist der andauernde Ausbruch zu sehen.

Im Livestream: Vulkanausbruch auf La Palma

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Gase, Asche und saurer Regen

Das Institut berichtete, dass es am Dienstag zu einem Anstieg der Zahl kleinerer Eruptionen am Vulkan Cumbre Vieja kam. Den Bewohnern der Insel stünden noch Gefahren wie Lavaströme, giftige Gase, Vulkanasche und saurer Regen bevor.

Lavaströme verschlingen etliche Häuser

Seit dem Ausbruch am Sonntag wälzen sich unaufhaltsam große Lava-Ströme von bis zu sechs Metern Höhe in Richtung des Meeres, die dabei alles, das im Weg steht verschlingen – darunter etliche Häuser. Die Lava bedeckt inzwischen nach Angaben des Instituts eine Fläche von 154 Hektar.

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Mehrere Landhäuser gingen bereits in Flammen auf, als sie von der um die 1000 Grad heißen Lava erreicht wurden.  @ Quelle: Arturo Jimenez/dpa

Weitere Evakuierungen auf La Palma

Die Lava fließt abwärts in Richtung der dichter besiedelten Küste. Aus dem Küstenort Todoque wurden am Dienstagabend etwa 1000 Menschen evakuiert. Die Gesamtzahl der so in Sicherheit gebrachten Menschen stieg damit auf 6000. Auf La Palma leben etwa 85.000 Menschen. Trifft die Lava auf Wasser, könnte es dabei zu Explosionen kommen und es könnten sich Wolken giftiger Gase bilden.

RND/AP

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