“Linkes Pack”: Polizei Sachsen schließt bewusstes Teilen auf Twitter aus

  • Die Polizei Sachsen steht in der Kritik, nachdem auf dem offiziellen Twitter-Profil ein Text mit rechten Inhalten geteilt wurde.
  • Nun melden sich die Beamten erneut: Es sei auszuschließen, dass ein Kollege Privat- und Polizei-Profil verwechselt habe.
  • Auch sei nicht bewusst retweetet worden.
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Leipzig. Nach dem Ärger um einen Retweet auf dem offiziellen Twitter-Account der Polizei Sachsen hat das Social-Media-Team am Montag mit einer weiteren Entschuldigung nachgelegt. Das Teilen des Tweets eines anderen Nutzers sei ein Versehen gewesen, erklärte die Polizei erneut via Twitter. In dem kritisierten Text hieß es im Zusammenhang mit den Hausbesetzungen und Protesten in Leipzig: “Gestohlene Räume von Leuten, die sich das erarbeitet haben. Davon hat das linke Pack natürlich keine Ahnung.” Nachdem dies am Sonntag retweetet worden war, hagelte es Kritik an der Polizei.

“Von einigen Nutzern schlägt uns der Vorwurf entgegen, wir hätten diesen Tweet bewusst geteilt - oder ein Mitarbeiter des Social-Media-Teams hätte diesen bewusst auf seinem persönlichen Twitter-Profil teilen wollen. Beides können wir ausschließen”, erklärte die Polizei. Der Verdacht war aufgekommen, weil beim Retweeten auf Twitter der Nutzer die Handlung gleich zweimal bestätigen muss.

Der zuständige Mitarbeiter habe den Retweet unbewusst und zunächst unbemerkt ausgelöst. Der Mitarbeiter sei über jeden Zweifel erhaben, sich den geteilten Inhalt zunutze machen zu wollen.

RND/dpa/msk

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