LGBT-Stadtfest in Berlin wegen Corona abgesagt

  • Das zweitätige lesbisch-schwule Stadtfest in Berlin-Schöneberg gilt als größte seiner Art.
  • Mehr als 350.000 Menschen besuchen die Veranstaltung jedes Jahr.
  • Doch 2021 fällt das Fest wegen Corona wieder aus. Ein Ersatztermin ist schon bekannt.
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Berlin. Mit mehr als 350.000 Besuchern gilt es als das größte seiner Art in Europa: das zweitägige lesbisch-schwule Stadtfest in Berlin-Schöneberg. Nach Angaben der Veranstalter vom Donnerstag fällt das Fest, das schon 27 Mal stattfand, auch 2021 wegen Corona aus. Aufgrund der unberechenbaren Pandemie-Situation mit verschiedenen Virusvariationen müsse man die Reißleine ziehen, hieß es vom Verein Regenbogenfonds der schwulen Wirte im Szenemagazin „Siegessäule“.

Organisation unter Corona-Bedingungen ist nicht möglich

Laut der aktuellen Corona-Beschränkungen in Berlin sind Großveranstaltungen nur mit bis zu 25.000 Teilnehmenden erlaubt, allerdings auch nur unter Bedingungen wie Impfnachweis oder negativer Schnelltest. Das gesamte Stadtfest-Areal in einem Wohngebiet rund um den schon in den 1920ern bei Lesben und Schwulen und anderen Queers populären Nollendorfplatz abzusperren, sei organisatorisch unmöglich.

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Früher fand das Fest an einem Wochenende im sogenannten Pride-Monat Juni statt, dann im Juli. Diesmal war es erst optimistisch auf September und dann auf 2./3. Oktober geschoben worden. Nun kündigen die Veranstalter das 28. Fest, das auch gerne von Politikern und Promis besucht wird, für den 16./17. Juli 2022 an.

RND/dpa

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