Aktionen der „Letzten Generation"

Auch Blockaden von Flughäfen möglich: Klimaaktivistin kündigt weitere Proteste an

Mitglieder der Gruppe «Letzte Generation» sitzen bei einer Blockade auf der Seestraße.

Mitglieder der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ sitzen bei einer Blockade auf einer Straße (Archivbild).

Berlin. Die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ könnten ihre Proteste in Deutschland ausweiten. Das kündigte die Aktivistin Carla Rochel an. Möglich seien ihrer Aussage nach auch Blockaden deutscher Flughäfen.

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In der RTL-Sendung „Stern TV“ sagte Rochel: „Wir werden unseren Protest in alle Bereiche tragen, die von der Klimakatastrophe betroffen sein werden.“ Auf Nachfrage schloss die Klimaaktivistin auch Blockaden an Deutschen Flughäfen nicht aus. Zuletzt hatte es ähnliche Aktionen auf dem niederländischen Flughafen Schiphol gegeben. Dort hatten Protestler die Starts von Privatjets verhindert.

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„Es sind jetzt grade viele Menschen nach München unterwegs“, sagte Rochel weiter mit Blick auf die Festnahme mehrerer Aktivisten in der Landeshauptstadt. Die „Letzte Generation“ wolle dort nun verstärkt Aktionen durchführen. Es solle aber bei friedlichen Protesten bleiben. Die „Letzte Generation“ habe die Regierung zu Gesprächen eingeladen. „Davon hängt ab, ob wir weiter auf die Straße gehen werden oder nicht“, sagte Rochel bei RTL.

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Aufmerksamkeit mit extremen Aktionen

Die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ haben es sich zum Ziel gesetzt, mehr Aufmerksamkeit für die Gefahren des Klimawandels zu schaffen und die Politik bei diesem Thema zum Umdenken zu bewegen. Dazu greifen die Demonstrierenden auch zu radikalen Mitteln und beschmieren beispielsweise Kunstwerke mit Kartoffelbrei oder kleben sich an Straßen fest.

„Letzte Generation“: Wie radikal wird der Protest noch?

Sind die Aktionen der „Die letzte Generation“ und anderer Bewegungen legitim? Und wie radikal könnten sie noch werden?

Zuletzt hatte es eine Debatte um die Proteste gegeben, weil in Berlin eine verunfalle Radfahrerin nach einem durch Proteste mutmaßlich verzögerten Rettungseinsatz verstorben war. Dieser Zusammenhang wurde jedoch widerlegt.

RND/ag

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