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Möglicher Sprengsatz an Leipziger Schule entdeckt - Einsatz beendet

  • Bei Explosionen von Sprengsätze sind in den vergangenen Wochen mehrere Menschen in Leipzig verletzt worden.
  • Am Donnerstag wurde in der Stadt in unmittelbarer Nähe zu einer Grundschule eine weitere mögliche Sprengvorrichtung entdeckt.
  • Inzwischen ist der Einsatz beendet.
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Leipzig. Nach dem Fund einer möglichen Sprengvorrichtung im Leipziger Westen hat die Polizei ihren Einsatz am Donnerstagabend beendet. Die verdächtige Blechdose sei sichergestellt, teilte die Polizei auf Twitter mit. Diese soll nun weiter untersucht werden. Alle Maßnahmen vor Ort seien beendet und die Sperrungen aufgehoben, hieß es. Bis zum frühen Abend hatte die Polizei den Bereich am Elstermühlengraben weiträumig abgesperrt. Sprengstoffspürhunde kamen zum Einsatz - fanden jedoch keine weiteren verdächtigen Gegenstände. Auch Spezialkräfte der Polizei für „unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung“ waren vor Ort - ebenso wie Streifenbeamte und die Kriminalpolizei.

Am Donnerstagmittag war der Hinweis auf einen verdächtigen Gegenstand von der nahe gelegenen Grundschule gekommen. Der Schul- und Hortbetrieb wurde auf die Innenräume beschränkt, der Schulhof geräumt. Die Eltern wurden gebeten, ihre Kinder abzuholen - der Weg über den Poniatowskiplan war allerdings gesperrt. Verletzt wurde niemand.

In den vergangenen Wochen waren im Leipziger Stadtgebiet mehrere selbstgebaute Sprengsätze gefunden worden, bei Detonationen wurden mehrere Menschen verletzt. Ob es einen Zusammenhang zum aktuellen Fall gibt, ist bisher unklar.

RND/dpa/seb

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