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Er war nach seiner Flucht Essenslieferant: afghanischer Ex-Minister holt Familie nach Leipzig

Sayed Ahmad Shah Sadaat hat inzwischen seine Frau und seinen Sohn aus Pakistan nach Leipzig gebracht.

Leipzig.Die Geschichte um den afghanischen Ex-Minister Sayed Ahmad Shah Sadaat geht weiter: Sadaat hat laut eigenen Angaben seine Frau und seinen Sohn aus Pakistan nach Leipzig gebracht. Die beiden hätten eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland erhalten, so Sadaat.

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„Die Familie ist am Donnerstagvormittag in Frankfurt gelandet und jetzt wieder in Leipzig“, sagte Maximilian Karl Schmidt, Geschäftsführer des Unternehmens „SimpleBreath“ in Markranstädt (Landkreis Leipzig). Dort arbeitet Sadaat seit einigen Monaten. Bei dem Maskenhersteller hilft er laut „Leipziger Volkszeitung“ bei der Produktion.

Der frühere afghanische Kommunikationsminister Sadaat wurde im vergangenen Jahr berühmt, als bekannt wurde, dass er nach seiner Flucht nach Leipzig zunächst als Essenslieferant arbeitete.

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Sein Arbeitgeber Schmidt sagte nun, dass Sadaats Frau mit Hilfe eines Verwandten aus Afghanistan nach Islamabad gelangt sei. Dort habe Sadaat sie und den kleinen Sohn abgeholt. „Hier geht es erst einmal darum, anzukommen und Deutsch zu lernen“, sagte Schmidt. Sobald die Familie für das Kind einen Betreuungsplatz gefunden habe, wolle „SimpleBreath“ Sadaats Frau ebenfalls ein Jobangebot machen. Das Unternehmen stellt unter anderem FFP2-Schutzmasken her, will zugleich aber eine neue Gesellschaft im Bereich IT-Beratung aufbauen.

RND/dpa

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