Leichen aus Lastwagen werden zur Obduktion gebracht

  • Nachdem nahe London in einem Lastwagen-Anhänger 39 Leichen entdeckt wurden, werden diese nun obduziert.
  • Experten rechnen mit sehr langen Untersuchungen nach dem grausigen Fund.
  • Die Leichen waren in der Nacht zu Mittwoch im Laderaum des Lastwagens im Ort Grays östlich von London entdeckt worden.
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Grays. Alle 39 in einem Lastwagen-Anhänger in Großbritannien entdeckten Leichen werden in einem Krankenhaus in Chelmsford obduziert. Die ersten elf Toten wurden am Donnerstagabend - begleitet von einer Polizeieskorte - in die Klinik gebracht. Die Opfer, 31 Männer und acht Frauen, stammen aus China. Experten rechnen mit sehr langen Untersuchungen nach dem grausigen Fund.

Die Leichen waren in der Nacht zu Mittwoch im Laderaum des Lastwagens im Ort Grays östlich von London entdeckt worden. Die Umstände deuten stark darauf hin, dass es sich bei den Opfern um ins Land geschleuste Migranten handelt. Möglicherweise sind die Menschen im Laderaum erfroren, da der große Lkw-Sattelauflieger zur Kühlung geeignet ist. Offiziell bestätigt ist die Todesursache noch nicht.

Sattelauflieger kam aus Belgien per Schiff und erreichte in Nacht zu Mittwoch den Hafen Purfleet

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Der Sattelauflieger kam aus Belgien per Schiff und erreichte in der Nacht zu Mittwoch den englischen Hafen Purfleet. Der Chef des Hafens in Zeebrugge, Joachim Coens, sagte dem belgischen Fernsehsender VRT, es sei "höchst unwahrscheinlich", dass die Menschen in Belgien in den Anhänger gestiegen seien. "Ein Kühlcontainer kommt hier vollständig versiegelt an. Bei der Inspektion wird die Dichtung überprüft und auch das Nummernschild und der Fahrer wird mit Kameras überprüft", sagte Coens. Anschließend werde die Fracht auf ein Schiff verladen.

RND/dpa