Lehrer stellt wohl erneut Weltrekord im Treppenlaufen auf

  • Franz Maier hat in Heidelberg wohl seinen eigenen Weltrekord im Treppenlaufen verbessert.
  • Der 58-Jährige schaffte nach eigenen Angaben 2113,6 „vertikale“ Meter in einer Stunde. Nun wird der Rekord geprüft.
  • Maiers Ehefrau Xinxin (39) erreichte auf der Strecke ebenfalls wohl einen Weltrekord.
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Heidelberg. Der Lehrer Franz Maier hat auf der „Kleinen Himmelsleiter“ in Heidelberg (Baden-Württemberg) wohl seinen eigenen Weltrekord im Treppenlaufen verbessert. Am Samstag schaffte der 58-jährige Maier aus Nußloch (Rhein-Neckar-Kreis) nach eigenen Angaben 2113,6 „vertikale“ Meter in einer Stunde. Gezählt wird dabei die Summe der auf- und abwärts gelaufenen Höhenmeter in einer Stunde.

Maier will den Weltrekord zur Prüfung einreichen

Maier kündigte an, den mutmaßlichen Rekord beim Rekordinstitut für Deutschland (RID) zur Prüfung einzureichen. „Es war schwieriger als erwartet.“ Das warme Wetter habe ihm zu schaffen gemacht.

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Den bisherigen Rekord hatte er bereits Anfang Mai dieses Jahres selbst aufgestellt: 2081,6 „vertikale“ Meter in einer Stunde. „Diese Leistung wurde mir vor wenigen Tagen vom Rekordinstitut für Deutschland (RID) offiziell als Weltrekord anerkannt“, hatte Maier zuvor erklärt, der an einem Gymnasium Latein und Sport unterrichtet. Das RID ist laut Maier der „kleine, deutschsprachige Bruder“ des Guinness-Buches der Rekorde.

Auch seine Frau ist die Schnellste auf der Treppe

Stufe für Stufe: Xinxin Maier, aktuelle Weltrekordinhaberin im Treppensteigen, läuft bei ihrem Versuch die Treppe runter. © Quelle: Andreas Arnold/dpa

Das Besondere an der Aktion am Samstag: Maiers Ehefrau Xinxin erreichte auf der Strecke mit 63 Stufen vom Schloss zum Königstuhl ebenfalls wohl einen Weltrekord. Die 39-Jährige bewältigte 1739 Höhenmeter in einer Stunde. Verlangt waren 1665 Meter, wie der Pädagoge mitteilte. So stellte das Ehepaar mutmaßlich innerhalb von zweieinhalb Stunden einen Männer- und Frauenweltrekord auf. Der Rekord seiner Frau müsse auch noch vom RID anerkannt werden, betonte der Lehrer.

Er wollte durch seine Aktion auch für Treppen als kostenlose überall verfügbare Trainingsinstrumente werben. Gerade während der Schließung der Fitnessstudios sei das Treppenlaufen eine gute Alternative gewesen, um Kraft und Ausdauer zu verbessern. Von Knieschäden durchs Treppenlaufen sei ihm nichts bekannt.

dpa/RND

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