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Lebensgefährliche Abkürzung: Rügen-Urlauberinnen von Steilküste gerettet

  • Sie wollen eine Abkürzung nehmen und geraten in Lebensgefahr.
  • Zwei Urlauberinnen sitzen an der Steilküste der Insel Rügen fest, es geht weder vor noch zurück.
  • Die Feuerwehr rettet die beiden Frauen.
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Lohme. Eine Abkürzung hat zwei Urlauberinnen in eine gefährliche Lage an der Steilküste der Insel Rügen gebracht. Wie ein Polizeisprecher erklärte, gingen die 32 und 30 Jahre alten Frauen aus Nordrhein-Westfalen bei Lohme unten am Strand spazieren. Nachdem sie ein längeres Stück gegangen waren, wollten sie nicht mehr zurück, sondern einfach an einer 50 Meter hohen Stelle nach oben gehen. Als sie fast oben waren, merkten die Frauen, dass ihre Kräfte schwanden und sie weder weiter nach oben noch zurückkommen.

Nach einem Notruf kamen 12 Feuerwehrleute der Höhenrettung und bargen die Hilflosen, die unverletzt blieben, über ein Rettungsseil. Die Behörden warnen auf Rügen immer wieder davor, abseits der ausgewiesenen Wege die Steilküste hoch- oder hinunterzuklettern.

Um den Wiederaufbau von Treppen wie am Königsstuhl, die nach einem Abbruch gesperrt und nicht wieder erneuert wurden, gibt es seit Jahren Streit zwischen Einheimischen und Touristikern sowie den Umweltbehörden.

RND/dpa

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