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Kuh von Zug getötet: Polizei vermutet „Kulikitaka-Challenge“ als Auslöser

  • Bereits seit Monaten sorgt die „Kulikitaka-Challenge“, bei der zumeist Jugendliche Kühe erschrecken und Videos davon bei Tiktok veröffentlichen, für Kritik.
  • In Bayern war der fragwürdige Trend jetzt offenbar Auslöser für einen Unfall, bei dem eine Kuh von einem Zug getötet wurde.
  • Laut Polizei stehen zwei Mädchen in Verdacht, das Tier erschreckt und so auf die Gleise gescheucht zu haben.
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Lauben. Zwei Mädchen stehen im Verdacht, Kühe auf einer Weide im Allgäu absichtlich aufgeschreckt und vor einen fahrenden Zug gescheucht zu haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde ein Tier am Donnerstag von einem Regionalzug erfasst und getötet. Angaben einer Zeugin deuteten auf einen Zusammenhang mit der sogenannten „Kulikitaka-Challenge“ hin.

In Kurzvideos unter diesem Titel erschrecken Menschen mit wilden Bewegungen Tiere zu den Klängen eines Merengue-Titels. Nach dem Unfall im Allgäu warnte die Polizei am Dienstag davor, dies nachzuahmen. Im vergangenen Jahr hatte das soziale Netzwerk TikTok viele „Kulikitaka“-Videos gelöscht, nachdem Landwirte gewarnt hatten, Kühe zu erschrecken sei für Tiere und Menschen lebensgefährlich.

Bei dem Unfall am Donnerstag blieben die Fahrgäste im Zug den Angaben zufolge unverletzt. Die Strecke zwischen Kempten und Ulm war demnach für zwei Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

RND/dpa

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