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Kritik an Tierversuch mit Axolotl: TU Dresden für Negativpreis “Herz aus Stein" nominiert

  • Ein Experiment mit einem Axolotl bringt der TU Dresden Kritik ein.
  • Laut einem Tierschutzverein soll der Versuch mit dem Schwanzlurch unnötig und grausam gewesen sein.
  • Darüber hinaus sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse keine Relevanz für Menschen haben – die Uni bestreitet die Vorwürfe.
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Dresden. Die TU Dresden ist vom Tierschutzverein Ärzte gegen Tierversuche wegen eines Experiments mit einem Axolotl-Lurch für den Negativpreis “Herz aus Stern” nominiert worden. Für das Experiment soll dem Tier der Ischiasnerv durchtrennt worden sein, um die Nervenheilungsfähigkeiten des Tieres zu studieren. Dabei soll es sich laut dem Verein jedoch um einen unnötigen und grausamen Tierversuch gehandelt. Dies berichten die “Dresdner Neueste Nachrichten”.

Uni weist Vorwürfe zurück: Patienten können von Erkenntnissen profitieren

Auf Anfrage der Zeitung wies die TU Dresden die Vorwürfe zurück und betonte, dass die Versuche mit dem Tierschutzbeauftragten der Uni abgestimmt gewesen seien. Die Uni betont zudem den Nutzen dieses Experiments für die Menschheit. “Am Ende der wissenschaftlichen Arbeit sollen Behandlungsansätze stehen, von denen Tausende Patienten profitieren können, die unter Nervenschädigungen nach Unfalltraumata oder degenerativen Erkrankungen leiden”, erklärte Uni-Sprecher Konrad Kästner.

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Nach Ansicht der Tierschützer sollen die Ergebnisse der Versuche jedoch keine Relevanz für den Menschen haben. “Diese Versuche sind völlig absurd”, kritisierte Vereinssprecherin Gaby Neumann. Der Negativpreis “Herz aus Stein" soll nach Ansicht der Tierschützer “exemplarisch einige besonders absurde und grausame Tierversuche ans Licht der Öffentlichkeit bringen”.

RND/jj


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