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  • Kritik an „Alles dichtmachen“: Notärztin ruft Schauspieler auf, Schicht zu machen

Notärztin kritisiert Teilnehmer von #allesdichtmachen: „Grenze überschritten“

  • In der Kampagne #allesdichtmachen stellen sich Schauspielerinnen und Schauspieler gegen den Lockdown.
  • Kritik daran kommt schon lange nicht mehr nur aus der Branche.
  • Die Notärztin Carola Holzner findet, die Teilnehmenden hätten eine Grenze überschritten.
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Berlin/Essen. In der Debatte um die Internetaktion #allesdichtmachen wird die Kritik an den prominenten Teilnehmern immer lauter. Unter #allemalneschichtmachen kritisierten zahlreiche Nutzer im Netz die Aktion als zynisch und nicht konstruktiv.

Die Notärztin und Bloggerin Carola Holzner – im Netz bekannt als „Doc Caro“ – rief die an der Aktion beteiligten Künstler dazu auf, mal für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. „Ihr habt eine Grenze überschritten“, sagte Holzner, Leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Essen, zur Aktion #allesdichtmachen am Samstagabend in einem Instagram-Video. „Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun.“

Video
#allesdichtmachen – Wie 53 Schauspieler die Corona-Politik in Deutschland kritisieren
1:33 min
Die mehr als 50 Promis, die in ironischen Clips mit der Corona-Politik abrechneten, lösten eine große Diskussionswelle im Internet aus.  © RND
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Schauspieler distanzieren sich von rechts

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Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler, darunter Jan Josef Liefers, Heike Makatsch und Volker Bruch, mit Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Nach heftiger Kritik und teils Zustimmung aus dem rechten Lager distanzierten sich einige Teilnehmer später von ihren Beiträgen.

RND/dpa

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