Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

„Die Aktion war nicht geplant“

Ukrainischer Pianist spielt vor Bahnhof in Lwiw gegen die Sirenen an

Der ukrainische Pianist Oleksii Karpenko vor dem Bahnhof in Lwiw.

Lwiw.Über einen Monat dauert Russlands Krieg in der Ukraine nun schon an. In den Großstädten sind laute Sirenen, die vor Luftangriffen warnen sollen, fast schon Alltag. An das Gefühl, die Angst dabei möchte sich aber wohl niemand gewöhnen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Menschen in der westukrainischen Stadt Lwiw auf andere Gedanken bringen möchte der Pianist Oleksii Karpenko, der sich in den sozialen Netzwerken Alex nennt. Eines Tages, als er gerade vor dem Bahnhof den Song „Time“ aus dem Film „Inception“, komponiert vom mehrfachen Oscarpreisträger Hans Zimmer, spielt, heulen erneut die Sirenen auf. Karpenko hörte aber nicht auf zu spielen, sondern spielte vielmehr gegen die Sirenen an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Karpenko: „Die Aktion war nicht geplant“

Was er nicht wusste, wie Karpenko dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erzählt: Das Lied und die Sirene passten von der Tonart her nahezu perfekt zusammen. So wurde das Video, welches der Fotojournalist John Stanmeyer aufnahm, zu einem Internethit.

„Die Aktion war nicht geplant. Ich war sehr überrascht, als ich die Markierung des Fotografen von National Geographic auf Instagram gesehen habe“, erklärt der Pianist dem RND und führt aus: „Ich habe nicht bemerkt, dass die Sirene mit meiner Musik im Einklang war, weil es emotional war.“

Karpenko: „Wenn ich ihr Lächeln sehe, fühle ich mich gut“

Seine Motivation, so Karpenko, kommt von Herzen: „Seit Kriegsbeginn unterstütze ich Geflüchtete, die die Ukraine verlassen, mit Musik. Das hilft den Menschen sehr gut bei der Stressbewältigung. Wenn ich ihr Lächeln sehe, fühle ich mich gut“, sagt er.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Jeden Tag scharen sich zahlreiche Menschen um Karpenko und sein Klavier vor dem Bahnhof von Lwiw. Unterstützung bekam er bereits auch von Prominenten. So trat er gemeinsam mit dem ukrainischen Sänger Swjatoslaw Wakartschuk, der seit 2019 auch im ukrainischen Parlament sitzt, auf.

Mehr aus Panorama

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.