Kontrollen wegen Hygieneverstößen bei Dönerfleisch-Transport

  • Beim Transport von gefrorenen Dönerspießen soll das Fleisch nicht richtig gekühlt worden sein.
  • Wegen möglicher Hygieneverstöße gab es deshalb Durchsuchungen in Leipzig und Dresden.
  • Als die Fachleute allerdings einen Lastwagen unter die Lupe nehmen wollten, war das Fleisch verschwunden.
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Leipzig/Berlin. Wegen möglicher Hygieneverstöße beim Transport von gefrorenen Dönerspießen hat es am Dienstag in Leipzig und Berlin Durchsuchungen gegeben. Wie die Polizei mitteilte, besteht der Verdacht, dass mehrmals Fleisch in einem Lastwagen transportiert wurde, in dem die Kühlkette nicht eingehalten wurde.

Siegel aufgebrochen, Fleisch verschwunden

Der Lastwagen sei daraufhin versiegelt und das Lebensmittelüberwachungsamt Leipzig eingeschaltet worden. Als die Hygiene-Fachleute zur Kontrolle des Lastwagens anrückten, sei das Siegel aufgebrochen und das Fleisch verschwunden gewesen. Daraufhin seien die Durchsuchungen von fünf Objekten veranlasst worden.

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Bei dem Berliner Produzenten der Dönerspieße sei alles in Ordnung gewesen, hieß es von der Polizei. Das Problem sei der Transport gewesen. Bei einem Zwischenhändler in Leipzig wurden Akten und Computer sichergestellt. In einem Objekt sei auch Fleisch gefunden worden, das als nicht mehr „verkehrsfähig“ eingestuft wurde.

dpa/RND

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