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Kölner Ordnungsamtsmitarbeiter bei Maskenkontrolle von Schaulustigen attackiert

  • Eine Maskenkontrolle ist in einer Kölner Einkaufsstraße eskaliert.
  • Als Ordnungsamtsmitarbeiter einen jungen Mann fixieren, solidarisieren sich Schaulustige mit ihm.
  • Es kommt zu Angriffen auf die städtischen Mitarbeiter.
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Köln. Bei einer Maskenkontrolle in der Kölner Innenstadt sind am späten Donnerstagnachmittag zwei Teams des Ordnungsamtes angegriffen worden. Ein Mitarbeiter wurde dabei von renitenten Maskenverweigerern verletzt, sagte eine Stadtsprecherin dem „Kölner Stadtanzeiger“.

Die beiden Zweierteams des Ordnungsdienstes waren demnach auf einem Corona-Kontrollgang unterwegs, als sie auf der Hohen Straße einen Vater und seinen Sohn ansprachen und auf die Einhaltung der Maskenpflicht hinwiesen. Der Vater habe sich kooperativ gezeigt, doch sein Sohn wollte sich nicht an die Corona-Regeln halten, berichtet die „Kölnische Rundschau“. Als die Einsatzkräfte seinen Ausweis verlangten, sei der junge Mann handgreiflich geworden. Als die Ordnungsamtsmitarbeiter den Mann fixierten, drohte die Situation außer Kontrolle zu geraten, berichtet die Zeitung.

Hundertschaft der Polizei im Einsatz

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Etwa 30 Schaulustige hätten den Sohn unterstützt und seien auf die Mitarbeiter des Ordnungsamts losgegangen, die dabei auch geschlagen worden seien. Eine Hundertschaft der Polizei sei schließlich angerückt und habe für Ordnung gesorgt.

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„Das Ordnungsamt hat eine Anzeige wegen Widerstands erstattet“, sagte ein Polizeisprecher der „Kölnischen Rundschau“.

RND/seb

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