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Knieschäden: Junge Sumatra-Tiger im Tierpark sind nicht ganz gesund

  • Die vier im Sommer im Tierpark Berlin geborenen Sumatra-Tiger haben eine Kniefehlstellung.
  • Die Behinderung sei ein Rückschlag im Zuchtprogramm des Tierparks, da Sumatra-Tiger zu den seltensten Großkatzen der Erde gehörten, heißt es.
  • Wie die Tiger weiter medizinisch betreut werden sollen, will eine Kommission Anfang 2020 beraten.
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Berlin. Die jungen Sumatra-Tiger im Berliner Tierpark sind nicht ganz gesund. Die Vierlinge, die im Sommer 2018 zur Welt kamen, knicken beim schnellen Laufen manchmal mit den Hinterbeinen ein.

Die Ursache dafür sei bei allen Tiger-Geschwistern eine Kniefehlstellung. Das hätten Untersuchungen in einem Computertomographen ergeben, teilte der Tierpark am Mittwoch mit. Die Behinderung sei ein Rückschlag im Zuchtprogramm des Tierparks, da Sumatra-Tiger zu den seltensten Großkatzen der Erde gehörten.

Kommission berät sich Anfang 2020

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Die Fehlstellung der Kniegelenke verursacht bei den Jungtieren Knorpelschäden, die Tierärzte inzwischen mit einem Knochenaufbaumittel behandeln. Wie die Tiger weiter medizinisch betreut werden sollen, will eine Kommission Anfang 2020 beraten. "So lange sie keine Schmerzen haben, ist alles gut", sagte eine Tierpark-Sprecherin.

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Nach den bisherigen Erkenntnissen gehe man auch nicht von Schmerzen aus. Für absolute Klarheit solle aber die Expertenkommission Anfang des kommenden Jahres sorgen. Ob die jungen Tiere und ihre Eltern weiter im internationalen Zuchtprogramm der Zoos bleiben, solle im engen Austausch mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm entschieden werden.

RND/dpa

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