Kleidung aus Wolle - Was bedeutet das für die Tiere?

Wolle ist vor allem für Winterkleidung besonders beliebt. Für die Herstellung von Wollpullovern müssen Schafe allerdings oft auch etwas Haut hergeben.

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Gefragt ist vor allem die feine Merinowolle. Das Problem: Diese stammt oft aus Australien. Dort werden die Schafe, von denen die Wolle stammt, in der Regel in riesigen Herden in engen Umzäunungen gehalten. Tierschützer kritisieren vor allem das qualvolle "Mulesing". Dabei wird den Lämmern überwiegend ohne Betäubung ein Hautstück um den Hintern herum weggeschnitten, damit sich dort keine Maden festsetzen können.  © RND/Amandine Cormier