Kite-Surfer im Bodensee in Seenot - stark unterkühlt

  • Eiskalter Samstag - eine Kite-Surfer wollte es trotzdem wissen und geriet im Bodensee prompt in Seenot.
  • Die Gleitschirmleine hatte sich um die Füße des 26-Jährigen gewickelt.
  • Seine Hilferufe wurden von einer Frau am Ufer gehört, die die Rettungskräfte alarmierte.
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Konstanz. Ein Kite-Surfer war am Samstag trotz frostiger Temperaturen auf dem Bodensee unterwegs - und ist in Seenot geraten. Die Gleitschirmleine habe sich um beide Füße des 20-Jährigen gewickelt, wodurch er ins Wasser fiel, wie die Polizei mitteilte. Der junge Mann konnte sich nicht mehr befreien und deshalb weder weiter surfen noch an Land schwimmen.

Bei den derzeitigen Temperaturen helfen auch Neoprenanzüge nicht

Mit Hilferufen habe der stark unterkühlt im Wasser treibende Freizeitsportler die Aufmerksamkeit einer Frau am Ufer auf sich ziehen können, die die Rettungskräfte verständigte.

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Der 20-Jährige wurde zunächst in einem Feuerwehrboot geborgen und dann mit einem Polizeiboot ans Ufer gebracht. Mit starken Unterkühlungen wurde er in eine Klinik gebracht. Die Wasserschutzpolizei warnte nach der Rettungsaktion am Samstagnachmittag: Wassersport könne bei den derzeitigen Temperaturen schnell lebensgefährlich werden. Zwar hatte der Kite-Surfer einen Neoprenanzug an. „Der hilft aber bei diesen Temperaturen nicht“, sagte ein Polizeisprecher.

RD/dpa

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