Katze tritt in verbotenes Fangeisen: Pfote muss amputiert werden

  • In ein in Deutschland verbotenes Fangeisen ist im brandenburgischen Himmelpfort eine Katze getreten.
  • Der verletzte Stubentiger wurde in eine Tierklinik gebracht, wo die vordere Pfote amputiert werden musste.
  • Jetzt ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
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Himmelpfort. Im brandenburgischen Himmelpfort ist ein Kater in ein verbotenes Fangeisen getreten, wie die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) berichtet. „Eine Grundstücksbesitzerin hat sich am Dienstag bei uns gemeldet und erzählt, dass eine Katze mit diesem Fangeisen am Bein durch ihren Garten läuft“, sagte Ellen Schütze, Vorsitzende des Tierschutzvereins Oberhavel.

Das verletzte Tier wurde in eine Klinik gebracht. Dort wurde festgestellt, dass die linke Vorderpfote des Katers nicht mehr zu retten war und amputiert werden musste. Die Operation des Stubentigers wird einen langen Heilungsprozess nach sich ziehen, wie Schütze der „MAZ“ weiter erklärte.

Eine Katze mit einem Fangeisen am Bein hatte selbst die erfahrene Tierschützerin noch nicht gesehen – Schütze stellte Strafanzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Fangeisen sind in Deutschland gesetzlich verboten. „Es hätte auch ein Kind, ein Hund oder anderes Tier in die Falle treten können“, so Schütze.

RND/kiel


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