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Bislang neun Todesopfer nach Schiffsuntergang vor Kanada geborgen

Nach dem Untergang des Fangschiffes "Villa de Pitanxo" im Atlantik vor der Küste Kanadas sind mindestens neun Menschen gestorben.

Madrid. Nach dem Untergang eines spanischen Fischereischiffs vor der kanadischen Ostküste ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Einsatzkräfte bargen zwei weitere Leichen. Die Rettungsleitstelle in Halifax meldete zunächst drei, doch der spanische Seenotrettungsdienst korrigierte diese Zahl später auf zwei. Da verschiedene Boote an der Bergung beteiligt gewesen seien, sei wohl eine Leiche irrtümlich doppelt gezählt worden, hieß es.

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Noch immer wurde nach zwölf Besatzungsmitgliedern gesucht, die seit dem Untergang des Schiffs am frühen Dienstag vor Neufundland vermisst werden. Drei Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitän wurden gerettet.

24 Besatzungsmitglieder stürzten ins eiskalte Wasser

Das von der kanadischen Luftwaffe und der Küstenwache betriebene Rettungszentrum in Halifax suchte mit Hubschraubern, Flugzeugen und einem Rettungsschiff ein Gebiet 450 Kilometer vor der Insel Neufundland ab. Der spanische Landwirtschaftsminister Luis Planas sagte am Mittwoch, auch spanische und portugiesische Fischer beteiligten sich an dem Einsatz.

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Die 50 Meter lange „Villa de Pitanxo“ aus der autonomen spanischen Region Galicien sank in schwerer See. Die 24 Besatzungsmitglieder stürzten ins eiskalte Wasser. Ein anderes spanisches Fischerboot, das in der Nähe arbeitete, traf als erstes am Ort des Unglücks ein. Es fand drei Überlebende und vier Leichen in einem der vier Rettungsboote des Schiffs, wie die Behörden mitteilten. Zwei der Rettungsboote waren leer, das vierte wurde nicht gefunden.

Das spanische Parlament legte zu Beginn seiner Sitzung am Mittwoch eine Schweigeminute für die toten Besatzungsmitglieder ein. Galicien rief eine dreitägige Staatstrauer aus.

RND/AP

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