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Kampfhunde auf 15-Jährigen gehetzt: Angeklagter bittet um Entschuldigung

  • Der Fall hatte die Debatte um das Halten von Kampfhunden wieder belebt.
  • Zwei junge Männer nutzen zwei aggressive Tiere fast wie eine Waffe und lassen sie auf einen Teenager los.
  • Einer der Angeklagten bittet nun um Entschuldigung.
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Heidelberg. Der Hauptangeklagte hat im Heidelberger Kampfhundeprozess um Entschuldigung für die lebensgefährliche Attacke zweier Hunde auf einen 15-Jährigen gebeten. Er sei leichtsinnig, unerfahren und überfordert im Umgang mit den beiden American Staffordshire Terrier gewesen, sagte der 17-Jährige am Dienstag vor dem Landgericht Heidelberg. Die Hunde hatten keinen Maulkorb und waren nicht angeleint, als sie am Pfingstmontag über den 15-jährigen Teenager herfielen.

Kampfhunde dürfen nur von Erwachsenen gehalten werden

Die Anklage wirft dem Jugendlichen und seinem 22-jährigen Begleiter schwere Körperverletzung vor. Ein weiterer 22-jähriger Angeklagter steht vor Gericht, weil er seinem jüngeren Bruder die beiden Tiere überlassen haben soll. Nur Erwachsene dürfen jeweils einen Kampfhund führen, der gesichert sein muss, wenn er noch keine Wesensprüfung bestanden hat.

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RND/dpa