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Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe: Viele Hinweise auf Verdächtige

  • Vor einem Jahr wurden im historischen Grüne Gewölbe in Dresden Diamanten und Brillanten von unschätzbarem Wert gestohlen.
  • Drei mutmaßliche Täter aus dem Clan-Milieu konnten bei einer Razzia mittlerweile festgenommen werden.
  • Zwei Verdächtige sind weiter auf der Flucht.
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Dresden. Die beiden im Zusammenhang mit dem Einbruch ins Grüne Gewölbe Dresden noch gesuchten Tatverdächtigen sind nach wie vor flüchtig. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft vom Freitag gibt es weder zu den Zwillingsbrüdern noch zu den gestohlenen Juwelen eine heiße Spur.

Trotz inzwischen 124 Hinweisen zum Fahndungsaufruf der Polizei ist weiterhin unbekannt, wo sich die 21-Jährigen aufhalten, sagte ein Sprecher. Die Fahndung laufe weiter auf Hochtouren. Nach den Zwillingen wird international gesucht, auch Interpol veröffentlichte am Dienstag Fahndungsaufrufe.

Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls gegen fünf Männer

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Die Brüder aus einer arabischstämmigen Großfamilie in Berlin sind seit einer großangelegten Razzia im Zuge der Ermittlungen zu dem Juwelendiebstahl am 17. November in der Hauptstadt entkommen. Dabei waren drei 23 und 26 Jahre alte Clan-Mitglieder festgenommen worden, sie sind in Untersuchungshaft.

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Die fünf jungen Männer sollen direkt an dem Einbruch in das berühmte barocke Schatzkammermuseum und dem Diebstahl von Schmuckstücken aus Diamanten und Brillanten aus dem 17. und 18. Jahrhundert von unschätzbarem Wert beteiligt gewesen sein. Am frühen Morgen des 25. November 2019 waren sie gewaltsam durch ein vergittertes Fenster in das Historische Grüne Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eingedrungen.

Innerhalb von Minuten zertrümmerten sie mit einer Axt eine Glasvitrine und stahlen gut ein Dutzend Teile von drei historischen Juwelengarnituren aus der Zeit August des Starken. Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug wurde später ausgebrannt in einer Dresdner Tiefgarage gefunden. Gegen sie waren Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls und Brandstiftung in zwei Fällen erlassen worden.

RND/dpa/epd

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