Jury bei “Miss Germany” ist für Männer erstmals tabu

  • Beim Schönheitswettbewerb „Miss Germany“ wird eine rein weibliche Jury die Kandidatinnen bewerten.
  • Das ist ein Novum in der 93-jährigen Geschichte des Wettbewerbs.
  • Jury-Mitglied sind unter anderem Moderatorin Frauke Ludowig sowie die frühere CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl.
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Rust. Zugucken ja, bewerten nein: Der Schönheitswettbewerb "Miss Germany" lässt erstmals in seiner 93-jährigen Geschichte eine rein weibliche Jury über Sieg und Niederlage entscheiden - Männer können nur zuschauen. Das Wahlgremium bestehe in diesem Jahr aus mehreren Frauen, teilten die Organisatoren am Donnerstag in Rust bei Freiburg mit. Männer seien erstmals nicht dabei.

Moderatorin Frauke Ludowig ist in der Jury

Jury-Mitglieder seien diesmal unter anderem RTL-Moderatorin Frauke Ludowig (56), Karate-Kämpferin Anna Lewandowska (31) sowie die frühere CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl (65) aus der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen". Wöhrl war 1977 "Miss Germany". Gewählt wird die neue "Miss Germany" am 15. Februar im Europa-Park in Rust. Es treten dann 16 junge Frauen an, jede von ihnen vertritt ein Bundesland.

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"Miss Germany" ist dem Veranstalter zufolge der älteste und bedeutendste Schönheitswettbewerb in Deutschland. Es gibt ihn seit 1927. Im vergangenen Sommer hatte der Veranstalter des Wettbewerbs angekündigt, nicht mehr allein das Aussehen der Kandidatinnen bewerten zu wollen. Persönlichkeit, Charakter und Lebensgeschichte der Frauen sollten stattdessen künftig im Vordergrund stehen.

dpa/RND