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Junge Mutter aus Brandenburg täuscht Aussetzung ihres Neugeborenen im Schnee vor

  • Eine junge Mutter hat am Montagabend in Brandenburg an der Havel vorgetäuscht, ein Neugeborenes im Freien gefunden zu haben.
  • Später stellte sich heraus, dass sie das Baby selbst zur Welt gebracht hatte.
  • Das Baby wurde in ein Krankenhaus gebracht, es ist wohlauf.
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Brandenburg/Havel. Eine Frau hat am Montagabend in Brandenburg an der Havel nach bisherigen Ermittlungen ein Kind zur Welt gebracht und vorgegeben, es im Freien gefunden zu haben. Anschließend habe sie die Polizei gerufen und angegeben, das Kind in der Nähe ihres Wohnhauses im Stadtteil Wilhelmsdorf gefunden zu haben, teilte die Polizei mit.

Bei der Befragung habe sie schließlich zugegeben, dass sie das Kind selbst zur Welt gebracht habe. Die Angabe, dass sie das Baby im Freien gefunden habe, nahm sie daraufhin zurück. Die Frau habe ihr Kind am Montagabend alleine zur Welt gebracht und wollte die Geburt aus persönlichen Gründen verschleiern, informiert die Polizei. Das Baby habe zu keinem Zeitpunkt ungeschützt im Freien befunden.

Das Neugeborene und die Frau, deren Alter die Polizei mit Mitte 20 angab, wurden ins Krankenhaus gebracht. Das neugeborene Baby ist wohlauf. „Es ist aufgewärmt und es geht ihm gut“, sagte eine Sprecherin des Klinikums Brandenburg am Dienstagvormittag. Zu möglichen Straftatbeständen können vorerst noch keine Angaben gemacht werden, teilte die Polizei am Abend mit.

Aktualisierungshinweis: Deutsche Presse-Agentur hatte anfangs unter Berufung auf die Polizei berichtet, die Frau habe das Kind ausgesetzt, was aber mit Blick auf die bisherigen Ermittlungen nicht korrekt war.

RND/nis/dpa

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