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  • Junge in Vietnam stirbt eingesperrt im Schulbus: Haftstrafen für Mitarbeiter und Lehrerin

Erstklässler stirbt eingesperrt im Schulbus - Haftstrafen für Mitarbeiter und Lehrerin

  • Im August 2019 starb in Vietnam ein Erstklässler, nachdem er über neun Stunden in einem Schulbus eingesperrt war.
  • Am Mittwoch wurden die Verantwortlichen zu Haftstrafen verurteilt.
  • Der Busfahrer, eine Mitarbeiterin des Unternehmens sowie eine Lehrerin müssen in Haft.
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Hanoi. Ein sechs Jahre alter Junge ist in Vietnam ums Leben gekommen, nachdem er in der brütenden Sommerhitze neun Stunden in einem Schulbus gefangen war. Am Mittwoch sind dazu im Prozess in der Hauptstadt Hanoi die Strafen verhängt worden.

Der Busfahrer muss laut Gericht 15 Monate ins Gefängnis, eine Mitarbeiterin der Busfirma zwei Jahre. Beiden mussten sich wegen Fahrlässigkeit verantworten, ebenso eine Lehrerin an der internationalen Schule. Sie bekam eine Haftstrafe von einem Jahr.

Bus nicht überprüft

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Der Fahrer habe den Bus nicht überprüft, bevor er abschloss, so das Gericht. Die Mitarbeiterin hat demnach versäumt, zu gucken, ob alle Kinder draußen waren. Die Lehrerin habe die Schule und die Familie nicht informiert, als der Erstklässler fehlte. Der Fall vom August 2019 hatte in Vietnam einen Aufschrei ausgelöst. Viele gaben der Schule die Schuld für den Tod des Jungen.

RND/dpa

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