Junge Frau stirbt bei Raser-Unfall mit Tempo 286: Anklage erhoben

  • Mit Tempo 286 baut ein Sportwagen-Fahrer auf der Autobahn 52 in NRW einen Unfall.
  • Dabei kommt die 18-jährige Beifahrerin ums Leben.
  • Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.
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Essen. Die Staatsanwaltschaft Essen hat einen 24-jährigen Autofahrer angeklagt, der mit einem Sportwagen bei mindestens Tempo 286 auf der Autobahn 52 einen tödlichen Unfall verursacht haben soll. Dabei starb im März die 18-jährige Beifahrerin, der Fahrer wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Tatvorwurf sei fahrlässige Tötung, berichtete die Staatsanwaltschaft Essen am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der Fahrer war in einem 570 PS starken Sportwagen McLaren 570 S unterwegs. Der Unfall geschah in einem Autobahnabschnitt, in dem es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Als der Unfall geschah, sei der Wagen laut einem Sachverständigen-Gutachten zwischen 286 und 314 Stundenkilometern schnell gewesen, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens.

RND/dpa

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