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Jugendlicher gesteht Bombendrohung an Schule - “Langeweile” als Motiv

  • Am Montag erreicht eine Schule in Stavenhagen (Mecklenburgische Seenplatte) eine Bombendrohung.
  • Die Polizei verfolgt den Anruf zurück und macht einen Jugendlichen als Verantwortlichen aus.
  • Der gibt als Motiv “Langeweile” an.
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Stavenhagen. Nach einer Bombendrohung zum Schulbeginn in Stavenhagen (Mecklenburgische Seenplatte) droht dem jugendlichen Verursacher eine empfindliche Geldstrafe. Wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag in Neubrandenburg sagte, hat der Jugendliche die Tat an der Gesamtschule vom Montag eingeräumt und als Motiv „Langeweile“ angegeben.

Nun werde er sich wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ und Bedrohung verantworten müssen. Für solche Straftaten kann ein Gericht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe verhängen.

600 Schüler und 50 Lehrkräfte betroffen

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Die Bombendrohung war am Montag gegen 8.30 Uhr bei der Schule eingegangen. Mehr als 600 Schüler und 50 Lehrkräfte mussten das Gebäude räumen. Da nichts Explosives gefunden wurde und echte Gefahr nach gut zwei Stunden ausgeschlossen war, konnte die Schule ab 10.45 Uhr wieder neu beginnen. Die Polizei kam dem Verursacher durch eine Anrufrückverfolgung auf die Spur. An der Schule lernen Kinder der Klassenstufen 5 bis 12.

Bei ähnlichen Fällen an Schulen wurden meist Geldstrafen in Höhe von bis zu 1000 Euro verhängt.

RND/dpa

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