Jugendliche töten 14 Kängurus in Australien: Anklage erhoben

  • Ein erschreckender Fall von Tierquälerei beschäftigt die Behörden in Australien.
  • Dort sollen zwei Jugendliche 14 Kängurus getötet haben.
  • Die beiden 17-Jährigen müssen sich demnächst vor Gericht verantworten.
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Sydney. Weil sie 14 Kängurus getötet haben sollen, müssen sich zwei Jugendliche aus Australien demnächst vor Gericht verantworten. Die Tiere waren am Wochenende im australischen Bundesstaat New South Wales gefunden worden, die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Akts der Grausamkeit gegenüber Tieren.

Zunächst hätten Polizisten am Samstag in der Gegend von Long Beach etwa 270 Kilometer südlich von Sydney fünf tote erwachsene Kängurus und ein totes Junges gefunden. Später seien in der nahe gelegenen Gegend von Maloneys Beach sieben weitere tote Tiere sowie ein totes Kängurujunges entdeckt worden.

Zwei 17-Jährige festgenommen

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Die Beamten befragten Zeugen und werteten Aufnahmen von Überwachungskameras in der Gegend aus. Am Montag wurden nach Angaben der Polizei dann die beiden 17-Jährigen festgenommen. Sie müssen sich den Angaben zufolge im November vor Gericht verantworten.

Den Angriff auf die Kängurus überlebte nur ein einziges Jungtier. „Überraschenderweise geht es ihm sehr gut“, sagte Janelle Renes von der Naturschutzorganisation „Wildlife Information, Rescue and Education Service“ dem australischen Sender ABC. Das kleine Känguru, das auf den Namen Hope (Hoffnung) getauft wurde, lebe inzwischen mit einem Artgenossen zusammen.

In Australien stehen einheimische Tiere – also solche, die dort auch vor der Besiedlung des Menschen schon vorkamen – unter besonderem Schutz.

RND/seb/dpa

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