Judotrainer wegen Kindesmissbrauch in 27 Fällen angeklagt

  • Im Prozess gegen einen Judotrainer ist nun Anklage gegen den Mann mehr als zwei Dutzend Fällen erhoben worden.
  • Dem 54-Jährigen wird der sexuelle Missbrauch von mehreren Kindern vorgeworfen.
  • Bisher waren die Ermittler von drei Opfern ausgegangen - mittlerweile sind mehrere Vergehen an insgesamt zehn Minderjährigen bekannt geworden.
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Frankfurt/Main. Gegen den Trainer eines Frankfurter Judovereins ist Anklage wegen mehrerer Fälle von Kindesmissbrauch erhoben worden. Der 54-Jährige sei 2019 wegen drei Verdachtsfällen in Untersuchungshaft genommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag.

Damals stand er unter Verdacht, im Verein drei Mädchen im Alter von 7 bis 10 Jahren missbraucht zu haben. Mittlerweile gehen die Ermittler von 27 Taten zwischen 1997 und 2019 aus. Betroffen seien zehn Opfer. Die Anklage ist zugelassen, verhandelt werde am 31. August vor dem Landgericht Frankfurt. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung über das Thema berichtet.

RND/dpa

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