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Joints und Schultüten: Wirbel um Imagewerbung der Berliner Verkehrsbetriebe

  • Die Berliner Verkehrsbetriebe twittern das Bild eines Joints („Tüte“) neben Schultüten zur Einschulung.
  • Das nimmt nicht jeder mit Humor, allen voran ein AfD-Politiker.
  • Jetzt bezieht der Berliner Senat eindeutig Stellung.
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Berlin. Der Berliner Senat hat die Abbildung eines Joints bei einer BVG-Imagewerbung zum Thema Einschulung mit dem Hinweis auf die künstlerische Freiheit der Verkehrsbetriebe verteidigt. Die BVG hatte am 15. August mit Blick auf die neuen Erstklässler an den Schulen getwittert: „Einschulen, bitte! Achtung, heute sind wieder Schultüten in der Bahn.“ Neben den üblichen Schultüten war auch ein gezeichneter Joint, im Szenejargon „Tüte“, abgebildet.

Der AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann hatte als Reaktion bei Facebook gefragt: „Die #BVG wirbt zur Einschulung der Erstklässler für Haschischkonsum, oder was will uns die BVG mit diesem Tweet sonst erklären?“

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Nun antwortete der Senat auf eine AfD-Anfrage, dass in den U-Bahnhöfen vor allem der Linie 1 „Joints“ konsumiert würden, sei zwar „illegal und wird von der BVG auch nicht toleriert“. Es bilde „jedoch die Lebensrealität eines Teils der BVG-Fahrgäste ab“. Und weiter: „Das Bild verweist darauf auf humoristische und zugespitzte Weise und fällt sicherlich unter die Meinungs- und künstlerische Freiheit der BVG.“

RND/dpa/seb

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