Jennifer Lawrence: “Das sind die Gesichter des Hasses”

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen von Rechtsextremen in Charlottesville haben sich US-Promis entsetzt über die Eskalation der Gewalt gezeigt. Eine von ihnen: die Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence. Sie will die Teilnehmer auffindig machen und fordert ihre Fans auf, mitzuhelfen.

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Los Angeles. Hollywoodstar Jennifer Lawrence (27) stellt sich hinter eine Internetkampagne, die die Teilnehmer der eskalierten Demonstration in Charlottesville vom Wochenende identifizieren will. “Das sind die Gesichter des Hasses”, schrieb Lawrence am Montagabend auf Facebook zu Fotos einiger Demo-Teilnehmer.

“Schaut genau hin und poste die Namen derjenigen, die du erkennst”, forderte sie ihre Fans auf. Und an die Adresse der Rechtsextremisten schrieb sie: “Im Internet könnt ihr euch nicht verstecken, ihr erbärmlichen Feiglinge.” Mehr als 100.000 Follower reagierten innerhalb der ersten zwölf Stunden.

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Die Kampagne “Yes, You’re Racist” (übersetzt: “Ja, du bist Rassist”) versucht, mit Hilfe von Followern alle Teilnehmer der Kundgebung ausfindig zu machen.

Am Samstag war es bei der Demonstration in der Universitätsstadt Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Nach der Attacke eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto starb eine 32-jährige Frau, 19 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Zwei Polizisten starben zudem bei einem Hubschrauberabsturz.

Präsident Donald Trump wurde für seine späte Reaktion auf die Ereignisse kritisiert. Erst zwei Tage später distanzierte er sich deutlich von rechtsextremen Gruppierungen. “Rassismus ist böse und diejenigen, die in seinem Namen Gewalt anwenden, sind Kriminelle und Verbrecher”, sagte Trump am Montag.

Nicht nur Jennifer Lawrence reagierte entsetzt auf die Gewalt in der Universitätsstadt. Auch andere Promis äußerten sich entrüstet:

Von RND/dpa

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