Jeffrey Epstein tot in Zelle aufgefunden: Gerichtsakten belasten auch britischen Prinz Andrew

Gerade wurde bekannt, dass der wegen Missbrauchs Minderjähriger angeklagte US-Milliardär Jeffrey Epstein tot in seiner Gefängniszelle gefunden wurde. Doch der Fall zieht größere Kreise - Gerichtsakten sollen nun auch Großbritanniens Prinz Andrew belasten.

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Im Zuge der Ermittlungen wegen Missbrauchs Minderjähriger gegen den US-Unternehmer Jeffrey Epstein, der am Samstag tot in seiner Gefängniszelle gefunden wurde, sollen neu veröffentlichte Gerichtsakten zu dem Fall nun auch dem britischen Prinzen Andrew Vorwürfe machen. So hatte Epstein vor den juristischen Verfahren gegen ihn ein luxuriöses Leben - er verkehrte mit Prinzen und Präsidenten und wohnte auf einer Privatinsel in der Karibik und in einer der größten Residenzen in New York.

Zu seinen Freunden im Laufe der Jahre gehörten neben dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump auch Prinz Andrew. Und genau der soll durch neu öffentlich gemachte Gerichtsakten belastet werden, wie auch “The Guardian” und “New York Times” berichten. Demnach werden darin nicht nur Epstein und seiner damaligen Partnerin Ghislaine Maxwell Vorwürfe gemacht, sondern auch Prinz Andrew. So soll der 59-jährige Herzog von York 2015 die damals minderjährige Virginia Giuffre unsittlich berührt haben, und zwar im Haus von Epsteins damaliger Freundin Maxwell.

Junge Frau soll Prinz Andrew schon 2015 beschuldigt haben

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In den Akten taucht demnach eine weitere junge Frau auf: Wie Giuffre beschuldigt Joanna Sjoberg Maxwell, sie als Minderjährige zu dem Milliardär gebracht zu haben. Sjoberg bestätigte den Berichten zufolge, dass Prinz Andrew bei einer Begegnung mit ihr und Giuffre dabei war. Sie erinnere sich daran, sich auf den Schoß von Prinz Andrew gesetzt zu haben.

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RND/hsc/AP