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Inzwischen 39 Tote nach Vulkanausbruch auf Java: Regen und Lava behindern Rettungsarbeiten

  • Mindestens 39 Menschen sind nach dem Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java gestorben.
  • Regen und weitere Lavaströme behindern die Suche nach Vermissten.
  • Die Rettungsarbeiten sind vorläufig ausgesetzt.
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Lumajang. Schwere Regenfälle und neuerliche Lavaströme haben die Suche nach Vermissten im Katastrophengebiet um den Vulkan Semeru auf der indonesischen Insel Java behindert. Die Rettungsarbeiten seien vorläufig ausgesetzt worden, erklärten die Behörden am Mittwoch. Die Eruption am Samstag kostete bisher mindestens 39 Menschen das Leben, nach zwölf Menschen wurde noch gesucht.

„Es regnet jeden Tag“, sagte der Leiter des zuständigen Katastrophenschutzkommandos, Irwan Subekti. „Die Situation an den Hängen des Semeru erfordert höchste Wachsamkeit, es gibt Anzeichen für vulkanische Aktivitäten.“ Aus dem Krater floss noch immer heiße Lava. Heftige Regenfälle vermischten sich mit vulkanischem Schlamm und überschwemmten die von Asche bedeckten Dörfer. Manche Häuser waren unter einer ein Meter hohen Schlammschicht begraben.

Der Einsatz von schwerem Gerät sei unter diesen Bedingungen nicht möglich, teilten die Behörden mit. Seit Samstag wurden keine Überlebenden mehr gefunden, und Tholeb Vatelehan, Sprecher der Such- und Rettungsbehörde von Surabaya, sagte, die Zahl der Todesopfer werde wahrscheinlich noch steigen.

RND/AP

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