Japans ältester Zoo freut sich über Panda-Babys – erstmals Zwillinge

Dieses von der Tokyo Zoological Park Society zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen Mitarbeiter des Ueno Zoos, der einen der neugeborenen Zwillingspandas in einen Brutkasten legt.

Dieses von der Tokyo Zoological Park Society zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen Mitarbeiter des Ueno Zoos, der einen der neugeborenen Zwillingspandas in einen Brutkasten legt.

Tokio. Japan freut sich über die seltene Geburt zweier süßer Panda-Zwillinge. Es sind die ersten Zwillinge, die in Japans ältestem Zoo, dem Ueno Zoological Gardens in Tokio, zur Welt kamen, wie die Zooleitung am Mittwoch bekanntgab. Die 15 Jahre alte Mutter Shin Shin habe die beiden in den frühen Morgenstunden zur Welt gebracht. „Ich war erleichtert, als Shin Shin ihr Baby hochnahm“, sagte Zoo-Direktor Yutaka Fukuda und fügte hinzu: „Ich war überrascht und wahrlich glücklich, als dann das Zweite geboren wurde“. Welches Geschlecht die beiden Babys haben, sei nicht bekannt. Die Mutter und die beiden Kleinen scheinen bei guter Gesundheit zu sein, hieß es weiter.

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Da es jedoch selten ist, dass ein Panda zwei Babys gleichzeitig stillt, wurde eines der beiden Zwillinge in einen Inkubator gelegt, wo man sich um das Kleine kümmert. Es wiege 124 Gramm, teilte der Zoo weiter mit. Die beiden Zwillinge haben noch ein weiteres Geschwisterchen. Shin Shin und ihr gleichaltriger Partner Ri Ri sind nämlich bereits Eltern der vierjährigen Xiang Xiang. Die beiden Riesen-Pandas hatten bereits im Juli 2012 Nachwuchs bekommen, doch der Säugling war nach sechs Tagen an einer Lungenentzündung gestorben. Shin Shin und Ri Ri waren 2011 aus China ausgeliehen worden.

Die freudige Nachricht von der seltenen Geburt von Panda-Zwillingen ließ die Kurse von Aktien von Restaurantbetrieben im Gebiet des berühmten Zoos steigen. Japaner lieben Pandas, und so rechnen die unter der Corona-Pandemie leidenden Ladenbesitzer jetzt mit einem dringend benötigten Besucherandrang. Sogar die Regierung ist erfreut, ein Sprecher nannte die Nachricht von der Geburt „sehr positiv“.

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RND/dpa

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