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Japan: Rund eine Million Hühner wegen Vogelgrippe zur Keulung

17.12.2020, Berlin: Ein Huhn steht in einem Gehege im Tierheim Berlin. Die Mitarbeiter des Tierheims vermuten, dass die Hühner aufgrund fehlender Freizeitangebote für Kinder oder zu Selbstversorgung gekauft wurden. Die Tiere wurden Beschlagnahmt weil sie nicht artgerecht gehalten wurden oder gefunden weil sie ausgesetzt wurden. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Tokio. Mehr als eine Million Hühner sollen nach einem Ausbruch der Vogelgrippe auf einer japanischen Eierfarm gekeult werden. Die rund 1,16 Millionen Tiere des Betriebs in der östlich gelegenen Stadt Isumi wurden von Donnerstag an getötet, wie Japans Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und Fischerei mitteilte. Der Gouverneur der zuständigen Präfektur Chiba, Kensaku Morita, forderte das Verteidigungsministerium auf, Soldaten zur Unterstützung zu schicken.

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Angestellte der Farm hatten den Angaben nach am Mittwoch etwa 220 tote Tiere auf der Eierfarm entdeckt und die örtlichen Behörden alarmiert. In Japan handelt es sich um den 32. Ausbruch der Vogelgrippe in dieser Saison. Bisher ließ die Regierung mehr als 4,6 Millionen Hühner keulen.

RND/dpa

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