Gesunkener Frachter vor Japan: Überlebender und Toter aus Wasser geborgen

  • Am Mittwoch ist der Frachter “Gulf Livestock 1” vor der japanischen Küste gekentert.
  • Nun teilt die japanische Küstenwache mit, dass eine Person aus dem Wasser geborgen und später für tot erklärt wurde.
  • Von 41 weiteren Menschen fehlt nach dem Unglück jede Spur.
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Tokio. Nach einem Frachter-Unglück vor der Küste Japans hat die Küstenwache einen zweiten Überlebenden gerettet. Wie die japanische Küstenwache am Freitag mitteilte, war der Mann aus den Philippinen auf einem Rettungsfloß im Meer und hatte dabei eine Rettungsweste an. Er sei bei Bewusstsein und könne aus eigener Kraft gehen, hieß es. Ein weiterer zuvor bewusstlos geborgener Mann, der mit dem Gesicht nach unten im Meer gefunden worden war, sei tot. Seine Identität konnte zunächst nicht festgestellt werden, hieß es.

Am Mittwochabend war ein erstes philippinisches Crewmitglied lebend geborgen worden. Nach seinen Angaben war der Frachter mit mehr als 40 Besatzungsmitgliedern und rund 5000 Rindern an Bord gekentert und gesunken, nachdem bei starkem Wellengang in Folge eines Taifuns ein Motor ausgefallen war. Eine Bestätigung dafür gibt es bislang nicht. Derweil entdeckte die Küstenwache tote Rinder, die im Meer trieben.

Schiff kentert nach mächtiger Welle

In der Nacht vor der Rettung des Philippiners hatten Mitarbeiter der Behörde ein Notsignal von der “Gulf Livestock 1” rund 185 Kilometer westlich der Insel Amami-Oshima empfangen. Das Crewmitglied, das laut Medien mit einer Rettungsweste im Ostchinesischen Meer treibend aufgefunden worden war, wurde in ein Krankenhaus auf der Insel Amami-Oshima gebracht. Zu seinen Kollegen gehören 38 Philippiner, zwei Australier und zwei Neuseeländer. Bis auf den am Freitag geborgenen Mann und dem Toten fehlt vom Rest bisher jede Spur.

Der unter panamaischer Flagge fahrende Frachter war Mitte August von Neuseeland aus nach China aufgebrochen, wo er am Freitag eintreffen sollte.

RND/dpa

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