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Israelische Fahnen an Synagogen in NRW verbrannt: Staatsschutz ermittelt

  • Mehr als ein Dutzend Männer verbrennen am Dienstagabend vor einer Synagoge in Münster (NRW) eine israelische Fahne.
  • Im Rahmen der Fahndung ermittelt die Polizei 13 Tatverdächtige, der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
  • Auch in Bonn berichtet die Polizei von Vorfällen.
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Münster. Gegen 13 Tatverdächtige hat der Staatsschutz der Polizei Münster die Ermittlungen aufgenommen. Die Männer sollen am Dienstagabend vor einer Synagoge in Münster (Nordrhein-Westfalen) eine israelische Fahne verbrannt haben.

Mehrere Zeugen alarmierten laut einer Mitteilung am Abend die Polizei, weil sich eine größere Gruppe von Männern vor der Synagoge aufhalte, laut rufe und eine israelische Fahne verbrennen würde. Zehn Personen stellten die Beamten den Angaben zufolge noch vor Ort, drei weitere, der Gruppe zugehörige Personen nach kurzer Fahndung im Innenstadtbereich. Auf der Straße vor der Synagoge stellten die Beamten eine zum Teil abgebrannte israelische Fahne sicher. Die Synagoge selbst wurde nicht beschädigt.

Die 13 Tatverdächtigen erwarten laut Polizei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Vorfälle in Bonn

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Auch in Bonn hätten die Sicherheitskräfte auf dem Gehweg gegenüber dem jüdischen Gotteshaus eine weiß-blaue Fahne gefunden, die augenscheinlich angezündet worden sei. Ebenso sei der Glasbereich der Eingangstüre offensichtlich mit Steinen beschädigt worden, vor dem Eingang seien drei Zettel mit mutmaßlich arabischen Schriftzeichen sichergestellt worden.

Die Täter seien vor dem Eintreffen der Polizei weggelaufen, drei Verdächtige seien jedoch später vorläufig festgenommen worden. Die weiteren Ermittlungen habe der polizeiliche Staatsschutz übernommen.

RND/seb/epd

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