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Verdächtiger galt als Terror-Gefährder

Mutmaßliche Verbindung zum IS: Polizei nimmt terrorverdächtigen Jugendlichen fest

Bei einem Polizeieinsatz im Leipziger Stadtteil Paunsdorf ist ein Mann angeschossen und schwer verletzt worden. (Symbolbild)

In Iserlohn haben Polizeikräfte einen terrorverdächtigen Jugendlichen festgenommen. (Symbolbild)

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag einen Jugendlichen festnehmen lassen, der einen islamistisch motivierten Anschlag in Deutschland geplant haben soll. Der im nordrhein-westfälischen Iserlohn gefasste Deutsch-Kosovare habe unter dem Einfluss eines Anhängers der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gestanden, teilte die Karlsruher Behörde mit. Er habe sich bereits erklären lassen, wie man einen Sprengsatz baut, dann jedoch befürchtet, dass seine Pläne vereitelt werden könnten. „Deshalb entschloss er sich zu einem Messerangriff auf Polizeibeamte.“ Dazu sei es wegen der Festnahme aber nicht mehr gekommen.

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Jugendlicher soll sich stark radikalisiert haben

Das genaue Alter wurde nicht mitgeteilt. Nach dpa-Informationen handelt es sich um einen 16-Jährigen, der schon vorher als sogenannter Terror-Gefährder bekannt war. Er soll sich innerhalb weniger Monate stark radikalisiert haben.

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Der Festgenommene wurde den Angaben der Bundesanwaltschaft zufolge bereits einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof (BGH) vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen ihm die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und die Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung vor. Der IS-Anhänger, der ihn beeinflusst haben soll, verbreitet den Angaben zufolge über einen Messengerdienst Propagandamaterial und ruft zum „Dschihad“ auf.

RND/dpa

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