• Startseite
  • Panorama
  • “Infektionshygienische Katastrophe” in Göttingen: Jugendliche rauchten zusammen aus Shisha

“Infektionshygienische Katastrophe” in Göttingen: Jugendliche rauchten zusammen aus Shisha

  • Nach den Corona-Infektionen in Göttingen wurde eine Shishabar geschlossen.
  • Dort sollen mehrere Jugendliche nach einer Familienfeier zusammen die gleiche Pfeife geraucht haben.
  • Insgesamt sind bisher 36 Menschen nach den Feiern positiv getestet worden, 310 sind in Quarantäne.
Anzeige
Anzeige

Die Corona-Infektionen nach Familienfeiern in Göttingen weiten sich aus: Offenbar sind einige junge Männer aus den beteiligten Familien im Anschluss in eine Shishabar gegangen und haben dort gemeinsam eine Pfeife geraucht. Das meldet das “Göttinger Tageblatt” (GT) unter Berufung auf die Leiterin des Göttinger Krisenstabs, Petra Broistedt. Sie sprach von einer “infektionshygienischen Katastrophe” durch die Männer.

Auch die Shishabar selbst hat mehrfach gegen Auflagen verstoßen. Nicht nur, dass die Männer aus einer Wasserpfeife rauchen konnten, die Bar hatte auch trotz städtischen Verbots am gestrigen Pfingstsonntag geöffnet. Die Behörden, die nach Hinweisen routinemäßig alle Shishabars der Stadt kontrollierten, schlossen den Betrieb.

310 Kontaktpersonen sind in Quarantäne

Anzeige

In Göttingen hatten sich nach mehreren Familienfeiern Dutzende Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt 36 Menschen sind bislang positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, mehr als 310 Kontaktpersonen wurden bis zum Sonntagabend ausfindig gemacht und in Quarantäne gesteckt. Eine Person zeige einen schweren Verlauf, sie liegt auf der Intensivstation und wird künstlich beatmet. Die Behörden rechnen noch mit steigenden Zahlen aufgrund der Feiern.

RND/msk

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen