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Indonesien: Elf Bergleute bei Erdrutsch in illegaler Mine verschüttet und gestorben

  • Nach einem Erdrutsch in Indonesien sind elf Menschen in einer illegalen Kohlemine gestorben.
  • Die Bergleute arbeiteten in 20 Meter Tiefe und konnten nur noch tot geborgen werden.
  • Wahrscheinlich löste instabiler Boden nach starken Regenfällen die Schlammlawine aus.
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Jakarta. Bei einem Erdrutsch in einer illegalen Kohlemine in Indonesien sind elf Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich im Bezirk Muara Enim auf der Insel Sumatra ereignet, sagte der örtliche Polizeichef Donnie Eka Syaputra am Donnerstag. Die Bergleute arbeiteten in 20 Meter Tiefe, als sie von den Erdmassen begraben wurden.

Drei Menschen, die Zeugen des Unglücks waren, riefen um Hilfe. Jedoch konnten die Verschütteten nur noch tot geborgen werden. Wahrscheinlich löste instabiler Boden nach starken Regenfällen die Schlammlawine aus. Tödliche Unfälle passieren in illegalen Minen in Indonesien relativ häufig.

Dutzende Erdrutsche in Indonesien

Saisonale Regenfälle und hohe Wasserstände haben in den vergangenen Tagen Dutzende Erdrutsche ausgelöst und für und Überflutungen in weiten Teilen Indonesiens gesorgt. Das südostasiatische Land besteht aus 17.000 Inseln, auf denen Millionen Menschen in der Nähe von Bergen oder fruchtbaren Böden nahe Flüssen leben.

Für die kommenden drei Tage rechnete die Meteorologiebehörde mit moderatem Regen. Im Großteil Indonesiens hat im Oktober die Regensaison begonnen. Das Wetterphänomen La Niña im pazifischen Ozean kann für zusätzlichen intensiven Regen sorgen.

RND/dpa/AP

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