Indien: Mindestens 35 Tote nach viel Regen in Kerala

  • Im Süden Indiens sind nach starken Regenfällen 35 Menschen gestorben.
  • Durch die Wassermassen kam es zu zwei Erdrutschen, die Häuser wegrissen. Auch drohten Dämme überzulaufen.
  • Der Wetterdienst warnte vor neuem Starkregen.
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Neu Delhi. Im Zusammenhang mit viel Starkregen sind im indischen Bundesstaat Kerala mindestens 35 Menschen während der vergangenen Tage gestorben. Die meisten von ihnen starben am Wochenende bei zwei Erdrutschen, die Häuser wegrissen und Leute unter viel Matsch und Trümmern begruben, wie örtliche Medien berichteten. Einige Menschen seien demnach auch von den Fluten bei Überschwemmungen mitgerissen worden und ertranken.

Fernsehbilder zeigten dramatische Bilder – etwa wie ein zweistöckiges Haus in einen Fluss mit Hochwasser stürzte, wie Straßen und Brücken zerstört und Bäume entwurzelt wurden. Von mehreren Dämmen kam die Warnung, dass sie voll seien und Gefahr bestünde. Inzwischen würde das Dammwasser langsam herausgelassen und Tausende Menschen von tief gelegenen Gebieten in Flussnähe würden zeitweise in Camps in Sicherheit gebracht, hieß es in einer Mitteilung des Büros von Keralas Regierungschef Pinarayi Vijayan. Der Wetterdienst warnte vor mindestens drei weiteren starken Regentagen ab Mittwoch.

RND/dpa

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