Indischer Militärchef stirbt bei Hubschrauberabsturz

  • Indiens Militärchef Bipin Rawat ist während eines Hubschrauberabsturzes am Mittwoch ums Leben gekommen.
  • Neben ihm sind noch zwölf weitere Menschen gestorben - darunter auch die Ehefrau des Militärchefs.
  • Der Hubschrauber sei auf dem Weg zu einem Ausbildungszentrum des Militärs gewesen
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Bei einem Hubschrauberabsturz sind am Mittwoch in Indien Militärchef Bipin Rawat und zwölf weitere Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern war auch die Ehefrau des Generals, wie die indische Luftwaffe mitteilte. Ein Offizier der Luftwaffe überlebte als einziger der Insassen das Unglück und wurde zur Behandlung in ein Militärkrankenhaus gebracht.

Der Hubschrauber vom Typ Mi-17V5 war nach einem Bericht des Rundfunksenders Prasar Bharati auf dem Weg von einem Luftwaffenstützpunkt zu einem Ausbildungszentrum des Militärs, als er in der Nähe von Coonoor in Tamil Nadu abstürzte. Die Ursache des Absturzes war nicht bekannt. Fernsehbilder von der Absturzstelle zeigten Rauchschwaden, die aus den Trümmern aufstiegen, während Anwohner versuchten, das Feuer zu löschen und Leichen aus dem Wrack zu bergen.

Der 63-jährige Rawat hatte die ranghöchste Position innerhalb des indischen Militärs inne. Er war auch Berater des Verteidigungsministeriums. Den 2019 neu geschaffenen Posten übernahm er im vergangenen Jahr, nachdem er als Armeechef in den Ruhestand getreten war. Die Luftwaffe teilte über Twitter mit, dass eine Untersuchung des Unfalls angeordnet worden sei.

RND/AP

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