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In Groß­britannien stehen Afro­haar­schnitte künftig auf dem Lehrplan für Friseure

  • Viele Menschen mit Afro­haaren gehen in Groß­britannien bisher zu Spezial­salons – weil normale Friseurinnen und Friseure nicht dafür ausgebildet sind.
  • Das soll sich nun ändern, um den „Bedürfnissen der diversen Bevölkerung in Groß­britannien Rechnung“ zu tragen.
  • Schnitte von Afro­haaren sollen Teil der britischen Friseur­ausbildung werden.
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London. Britische Friseurinnen und Friseure sollen künftig in ihrer Ausbildung auch lernen, Afrohaare professionell zu schneiden. Die kürzlich neu veröffentlichten nationalen Berufsstandards wollen den „Bedürfnissen der diversen Bevölkerung in Großbritannien Rechnung tragen“, wie der Sender Sky News am Sonntag berichtete.

Bislang stehen Schnitte von Afrohaaren in der britischen Friseurausbildung oft nicht auf dem Lehrplan. Die dichten, lockigen Haartypen brauchen üblicherweise andere Schnitttechniken und Pflege als andere. Das führt dazu, dass viele Menschen mit Afrofrisuren Spezialsalons aufsuchen müssen, auch wenn sie nur einen einfachen Haarschnitt wollen.

Spezialsalons begrüßen die Entwicklung

Meleika Lawrence, die solch einen spezialisierten Salon in Manchester betreibt, sagte Sky News, dass ihre Kunden bislang teilweise weite Wege auf sich nehmen müssten - etwa aus Leeds oder Wales. Lawrence begrüßte die geänderten Standards. Es sei eine gute Entwicklung, wenn Menschen nicht mehr wegen ihres Haartyps in Salons abgewiesen würden.

RND/dpa

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