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  • Impfzentrum Friesland: DRK-Abrechnungsskandal - 50.000 Euro Lohnkosten monatlich nicht an Mitarbeitende gezahlt

Impfskandal in Friesland: Rotes Kreuz soll 50.000 Euro Lohnkosten monatlich zusätzlich eingenommen haben

  • Das Impfzentrum Friesland steht wieder in der Kritik.
  • Nach unwirksamen Impfungen mit Kochsalzlösung geht es nun um Abrechnungsbetrug.
  • Laut einem Medienbericht soll das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mehr als 50.000 Euro Lohnkosten eingenommen haben, die nicht an Mitarbeitende gingen.
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Schortens. Es kehrt keine Ruhe ein im Impfzentrum Friesland in Schortens. Eine ehemalige Mitarbeiterin hatte im Frühjahr zugegeben, Spritzen mit Koch­salz­lösung gefüllt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt.

Nun kommen Vorwürfe an die Chefs des Impfzentrums, welches vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben wird, hinzu. Seit Anfang September ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Leiter des örtlichen Roten Kreuzes, weil sie im Impfzentrum Arbeitszeiten illegal abgerechnet haben sollen. Eine Razzia der Polizei am Impfzentrum hat es ebenfalls bereits gegeben.

Nun berichtet der „Spiegel“, dass dort mehr als 50.000 Euro Lohnkosten monatlich abgerechnet worden seien, die nicht an Mitarbeitende ausgezahlt worden sind. Das DRK habe mit dem Landkreis Friesland Löhne ausgehandelt, die in Schortens teilweise dreimal höher ausfielen als die tatsächlich an die Mitarbeiter ausgezahlten Gehälter. Die Ermittlerinnen und Ermittler gingen zudem davon aus, dass das Rote Kreuz nicht nur die überhöhten Personalkosten in Rechnung stellte, sondern auch Arbeitsstunden, die in Wahrheit gar nicht geleistet wurden.

RND/nis

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