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Immer mehr Waldbrände in Kalifornien - Feuer zerstört Dutzende Häuser

In Kalifornien wüten immer mehr Waldbrände. In einer Wohnwagengemeinde im Süden des US-Staates wurden zwei Dutzend Häuser zerstört, laut Behörden gibt es dort “zahlreiche medizinische Notfälle”.

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Calimesa. Bei dem Brand einer Wohnwagengemeinde im US-Staat Kalifornien sind möglicherweise mehrere Menschen verletzt worden. Es gebe "zahlreiche medizinische Notfälle" in dem Villa Calimesa Mobile Home Park, etwa 120 Kilometer östlich von Los Angeles, hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr des Distrikts Riverside. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Etwa zwei Dutzend Häuser wurden bei dem Feuer in Südkalifornien innerhalb kurzer Zeit zerstört. Der Brand wurde durch heißen, trockenen Wind angefacht, wie Beamte sagten. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Feuerwehrleute mit Atemmasken versuchten, ihn einzudämmen.

Millionen Menschen von Blackouts betroffen

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Auch in anderen Teilen Kaliforniens wüteten Brände; die Waldbrandgefahr wurde derzeit als extrem hoch eingestuft. In Teilen Kaliforniens wurde deshalb der Strom abgestellt, um Funkenschlag zu verhindern. Millionen Menschen waren davon betroffen. Die massiven, geplanten Blackouts in 34 Bezirken des Westküstenstaates hatten am Mittwoch begonnen. PG&E sprach von einer Vorsichtsmaßnahme wegen erhöhter Brandgefahr bei starken Winden und Trockenheit.

Nach Abflauen der Winde würden nun mehr als 6000 Mitarbeiter Stromleitungen auf mögliche Schäden, etwa durch umgestürzte Bäume, untersuchen, teilte PG&E am Abend mit. Es könne Tage dauern, bis das komplette Netz wieder hergestellt sei.

Kritik an Stromabschaltung

Vorwürfe wegen schlecht gewarteter Stromleitungen sind nach Großbränden in Kalifornien in den vergangenen Jahren häufig laut geworden. Das verheerende Feuer in der nordkalifornischen Ortschaft Paradise mit 85 Toten im vorigen November soll durch defekte Stromleitungen ausgelöst worden sein. Starker Wind, warme Temperaturen und eine trockene Vegetation trugen Untersuchungen zufolge dazu bei, dass sich das Feuer extrem schnell ausbreitete.

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In zahlreichen Regionen, auch in Ballungsräumen um San Francisco, beeinträchtigten die Blackouts den Alltag: Geschäfte und Schulen waren geschlossen, Ampelanlagen fielen aus. Die Universität in Berkeley sagte den Unterricht ab, Weingüter in der beliebten Touristenregion um Napa Valley machten dicht.

PG&E-Chef Bill Johnson räumte ein, dass das Unternehmen für die massiven Abschaltungen „nicht ausreichend“ vorbereitet gewesen sei. Kunden und Politiker hatten die drastische Maßnahme des Energieversorgers kritisiert. PG&E habe es über Jahre hinweg versäumt, in das Netz zu investieren und seine Anlagen zu modernisieren, sagte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom.

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RND/AP