Illegales Autorennen in Berlin: Auto kracht gegen Bushaltestelle

  • In Berlin wollten sich am Montagmorgen zwei Autofahrer ein illegales Rennen liefern.
  • Ihre Fahrt endete jedoch schon, bevor sie richtig angefangen hatte.
  • Einer der Wagen krachte gegen das Häuschen einer Bushaltestelle.
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Berlin. Ein illegales Autorennen in Berlin-Mitte ist schon nach wenigen Metern mit einem Unfall zu Ende gegangen: Einer der beiden beteiligten Wagen krachte am Dienstagmorgen an der Kreuzung Leipziger Straße/Axel-Springer-Straße gegen das Wartehäuschen einer Bushaltestelle, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Fahrer des Autos, ein 20-Jähriger, wurde bei dem Unfall demnach leicht verletzt. Weitere Verletzte gab es nicht. An dem Wagen entstand laut Polizei ein erheblicher Schaden.

Ersten Erkenntnissen zufolge wollten der Fahrer des Wagens und der Fahrer eines anderen Autos gegen 6.30 Uhr von der Leipziger Straße links auf die Axel-Springer-Straße abbiegen. Nachdem die Fahrer ihre Wagen beschleunigten, geriet das Auto des 20-Jährigen auf der rechten Linksabbieger-Spur ins Schleudern und prallte zuerst gegen einen Baum und dann gegen das Wartehäuschen einer Haltestelle am U-Bahnhof Spittelmarkt. Der Wagen kam auf dem Fußweg zu stehen.

Zweiter Fahrer entkommt

Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Der andere Fahrer entkam unerkannt. Ob das Rennen spontan entstand oder verabredet war, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst hatte die "B.Z." über das Rennen berichtet. Bilder zeigten das kaputte Auto und die Haltestelle vor einem Hotel. Laut dem Bericht legten die Wagen rund 200 Meter zurück.

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In der sächsischen Hauptstadt Dresden wurde am Samstagabend ein sechs Jahre alter Junge von einem Auto angefahren, als er eine Straße überquerte. Er starb wenig später im Krankenhaus. Beschuldigt wird ein 31-jähriger Autofahrer sowie ein weiterer an dem mutmaßlichen Rennen beteiligter 23-Jähriger. Dieser befindet sich allerdings auf freiem Fuß. "Die Ermittlungen laufen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden am Dienstag.

RND/dpa

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