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Nach illegaler Impfaktion: Lübecker Mediziner Winfried Stöcker rudert zurück

  • Ein Professor aus Lübeck hat am vergangenen Wochenende Menschen mit einem selbst entwickelten Vakzin geimpft.
  • Die Polizei hat die illegale Aktion gestoppt.
  • Bisher verteidigte der Mediziner sein Vorgehen – nun rudert er zurück.
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Lübeck. Nachdem die Polizei die Impfaktion des 74-jährigen Lübecker Mediziners Winfried Stöcker mit eigens entwickeltem Impfstoff vergangenes Wochenende in Lübeck gestoppt hat, rudert dieser zurück. Er wolle die Impfaktion zwar nicht fortsetzen, rufe aber Bürgerinnen und Bürger zum Impfen mit „offiziell zugelassenen Impfstoffen“ auf, wie die „Lübecker Nachrichten“ (LN) berichten. Gegen den Mediziner und zwei weitere Ärzte wird derzeit wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

Auf seiner Homepage verkündet der Mediziner Winfried Stöcker, dass er seine „Aktivitäten (...) einstellen“ werde. Dafür steht dort: „Bitte lassen Sie sich mit den staatlich empfohlenen Präparaten impfen, sofern Sie tagesaktuell noch keinen Immunschutz aufweisen.“

Zuvor hatte der Mediziner immer bemängelt, dass offiziell zugelassene Impfstoffe zu viele Nebenwirkungen hätten – im Gegensatz zu seinem eigenen. Was die Kehrtwende genau auslöste, ist bisher unklar.

RND/mhs

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