Illegale Hochzeitsfeier mit 100 Gästen in bayerischem Kloster

  • Eine illegale Hochzeitsfeier löst die Polizei in Oberbayern auf.
  • Im Innenhof eines Klosters waren Tische aufgestellt und es gab ein Büfett.
  • Gegen Brautpaar und Gäste wird wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.
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Penzberg. Ein Brautpaar soll in Oberbayern mit rund 100 Menschen eine Hochzeit gefeiert und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Nach einem Hinweis rückte die Polizei im Landkreis Weilheim-Schongau an. Zu diesem Zeitpunkt seien aber die meisten Gäste bereits nicht mehr anwesend gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Namen der Teilnehmer seien aber bekannt. Es wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstellt.

Nach der kirchlichen Trauung des Hochzeitspaares hatte sich die Hochzeitsgesellschaft den Angaben zufolge in Penzberg im Innenhof eines Klostergeländes an Tischen getroffen und es war ein Büfett aufgebaut. Die Teilnehmer sollen weder den vorgeschriebenen Abstand gehalten, noch Masken getragen haben. Eine Ausnahmegenehmigung für die Feier am Samstag lag demnach nicht vor.

RND/dpa

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