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„Hustendes“ Plakat verblüfft Raucher

Und dann wird der Raucher plötzlich angehustet: Die Anti-Rauch-Kampagne einer Apotheken-Kette.

Stockholm. Raucher haben es schwer. Die Lust am Glimmstängel hat nicht nur schwere gesundheitliche Folgen, sie ist längst verpönt in der Gesellschaft. Der Gesetzgeber hat das unterstützt: Aus den Kneipen wurde das Rauchen verbannt, auch im öffentlichen Personenverkehr ist die Kippe durch das Bundesnichtraucherschutzgesetz, dass in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, fehl am Platz.

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Digitaler Anschub für Neujahrsvorsatz

Bleibt den Rauchern noch die frische Luft, auf der Straße oder in Fußgängerzonen. Doch auch dort können Raucher eine Überraschung erleben – wie eine in Schweden angelaufene Kampagne zeigt. Dort sorgt die Apotheken-Kette „Apotek Hjärtat“ für Furore: Ein „hustendes“ Plakat soll Raucher von ihrer Leidenschaft abhalten – sozusagen als zusätzliche Hilfe und digitaler Anschub für den angenommenen Neujahrsvorsatz, „endlich“ mit dem Rauchen aufzuhören.

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Das funktioniert wie folgt: Auf einer digitalen Leinwand, die nicht direkt als solche zu erkennen ist, ist ein Mann abgebildet. Sobald rauchende Passanten vorbei gehen, reagiert das vermeintliche Werbefoto – und fängt an zu Husten. Der Trick dahinter: Die Installation der Stockholmer U-Bahnstation Odenplan ist mit Rauchmeldern ausgestattet, die die „Hust-Anweisung“ an das Programm liefert und in dessen Folge die „Hust-Sequenz“ abgespielt wird.

Großer Erfolg im Netz

Die Kampagne der Apotheken-Kette „Apotek Hjärtat“ kommt offenbar gut an: Ein Video, in dem verdutzt stehen bleibende Raucher zu sehen sind, wurde allein auf Facebook mehr als 376.000 Mal angesehen. Weitere Zehntausende Nutzer schauten sich den Clip, der zu Weihnachten 2016 gestarteten Aktion, auf Youtube an.

Von RND/zys/dpa

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